Grüne Woche 2018: Abschluss 10. Global Forum for Food and Agriculture: Mit nachhaltiger Tierhaltung die Welternährung sichern

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Rund 70 Agrarminister und Agrarministerinnen nahmen am diesjährigen Global Forum for Food and Agriculture zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche Berlin 2018 teil. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6600 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei…. mehr

Berlin (ots) – Im Jahr 2050 werden auf der Erde zehn Milliarden Menschen leben. Mit dem Wachstum verändern sich auch die Konsumgewohnheiten. Immer mehr Menschen leben in Städten und eine wachsende Mittelschicht sorgt dafür, dass die Nachfrage nach Fleisch, Milch und Eiern rasant steigt. Wie kann es gelingen, die Tierhaltung produktiver zu gestalten, um die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren, gleichzeitig aber das Klima und die knapper werdenden Ressourcen Boden und Wasser zu schonen? Und zudem den Ansprüchen der Verbraucher an hohe Tierschutzstandards gerecht zu werden? Diese Fragen diskutierten über 2.000 Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in zehn Fachpodien, zwei High Level Panels und einem Wirtschaftspodium auf dem mittlerweile zehnten Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) in Berlin.

Tierhaltung sichert Existenz von 1,3 Milliarden Menschen

In der Auftaktveranstaltung erinnerte der Generaldirektor des International Livestock Research Institute (ILRI), Jimmy Smith, daran, dass die Tierhaltung weltweit die wirtschaftliche Existenz von 1,3 Milliarden Menschen sichert. Doch Produktionssysteme und Verbrauch unterscheiden sich erheblich: Während jeder Europäer im Durchschnitt jährlich mehr als 70 Kilogramm Fleisch verzehrt, sind es in Afrika gerade einmal acht Kilogramm. Smith warnt davor, den Verzehr tierischer Produkte und die Tierhaltung generell zu verteufeln, wie es immer öfter im globalen Norden passiere: „Eine stärkere Nachfrage nach Fleisch kann in den Ländern des Südens für Einkommen und Arbeitsplätze sorgen“, sagte Smith.

Im High Level Panel der Europäischen Kommission wies der Generaldirektor der UN-Landwirtschafts-und Ernährungsorganisation, José Graziano da Silva, auf die Bedeutung tierischer Proteine für die menschliche Ernährung hin. Viele Menschen in den armen Ländern nehmen zu wenig Eiweiß zu sich; gerade für Kinder und Jugendliche sowie ältere Menschen sei das hochwertige tierische Protein essenziell und nur schwer zu ersetzen. Zudem seien Nutztiere gerade für die Ärmsten der Welt das wichtigste Kapital. Besonders prekär ist die Lage für die nomadisierenden Viehzüchter in der Sahelzone: Der Klimawandel mit seinen sinkenden Niederschlägen lässt die Weideflächen vertrocknen, während wärmeliebende Insekten verheerende Krankheiten auf die Tiere übertragen. Doch verlieren die Pastoralisten ihre Herden und damit ihren Lebensunterhalt, bleibt ihnen oft nur die Migration – in die benachbarten Städte oder auch über das Mittelmeer nach Europa. „Wir müssen den Ärmsten der Armen helfen, ihr Überleben vor Ort zu sichern“, so sein Appell an die Diskussionsteilnehmer.

Tierhaltung bewirkt 14 Prozent der Treibhausgas-Emissionen

Unbestritten ist, dass die Tierhaltung mit erheblichen Umweltauswirkungen verbunden ist: Sie ist für rund 14 Prozent der globalen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. „Unser nationales Forschungsinstitut hat gezeigt, dass wir Fleisch auch klimaneutral produzieren können“, versicherte der brasilianische Agrarminister Blairo Maggi. Entscheidend dafür sei der Einsatz moderner Technologien bei Tierzucht, Fütterung und Weidemanagement sowie eine kluge Kombination von Ackerbau, Forst und Tierhaltung. Seine Amtskollegin aus Sambia, Dora Siliya, fordert sowohl in der Politik als auch bei den Tierhaltern selbst ein Umdenken: „Sie müssen die Nutztierhaltung nicht nur als ‚way of life‘, sondern als Business betrachten!“ Hierfür will die Ministerin durch bessere landwirtschaftliche Beratung, Finanzierungsmöglichkeiten und eine bessere Anbindung der Produzenten an die Märkte sorgen.

Einig waren sich alle Podiumsteilnehmer, dass es keine Pauschallösung für eine effizientere und verantwortungsbewusstere Tierhaltung gibt. So hätten beispielsweise Haltungssysteme, die großen Wert auf das Tierwohl legen, nicht unbedingt automatisch eine bessere Emissionsbilanz, sagte EU-Agrarkommissar Phil Hogan. „Wir müssen die richtigen Anreize für die Landwirte setzen. Wenn die Zahlungen sich an bestimmten Umwelt- und Klimazielen orientieren, bekommen wir auch die Aufmerksamkeit der Bauern“, ist Hogan überzeugt.

Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell

„Die Agrarbranche muss sich darauf einstellen, dass sich die Dinge ändern: Sie müssen all Ihre Geschäftspläne auf Nachhaltigkeit ausrichten, sonst werden Sie vom Markt gefegt“, so die klaren Worte, die Bundesagrarminister Christian Schmidt an die Gäste des Internationalen Wirtschaftspodiums richtete. Der Minister prangerte Produktionsmethoden an, die nur auf schnelles Geld abzielen, aber gesamtgesellschaftlichen Schaden anrichten können, etwa der unverantwortliche Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung, der zur Entwicklung von Multiresistenzen führt. Zudem würden sich Produktionsauslagerungen, die nur auf eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit abzielen, verbieten, so der Minister weiter. Er rief alle Anwesenden und ihre Berufskollegen dazu auf, Verantwortung zu übernehmen, „dann können wir die Welt auch ernähren.“

Das Internationale Wirtschaftspodium, das im Rahmen des GFFA traditionell von der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft ausgerichtet wird, sollte klären, welche Rolle dabei der Handel spielen kann und wie die Nahrungsmittel-Lieferketten verbessert werden können. Während der Vizegeneraldirektor der Welthandelsorganisation, Alan Wolff, die Vorteile offener Märkte betonte und Bernd Naaf, Kommunikationsleiter bei der Bayer AG, den zunehmenden Protektionismus in bestimmten Märkten als „potenziell verheerend für Länder mit niedrigem Einkommen“ bezeichnete, warnte der Generalsekretär der Deutschen Welthungerhilfe, Till Wahnbaeck davor, Freihandel als Allheilmittel zu propagieren. „Wir dürfen unsere Freihandelsregelungen nicht Märkten auferlegen, die sich gerade entwickeln und noch nicht konkurrenzfähig sind; hier kann ein Schutz für eine gewisse Zeit durchaus angebracht sein“, betonte Wahnbaeck. Als Beispiel nannte er das westafrikanische Land Burkina Faso, in dem Kleinbauern und Pastoralisten versuchten, Absatzmärkte für ihre Milch aufzubauen, sich aber kaum gegen die Konkurrenz des zu Niedrigpreisen importierten Milchpulvers behaupten können.

Der Vorsitzende der Task Force „Agrarmärkte“ der EU-Kommission, Cees Veermann, setzte sich für mehr Markttransparenz und eine Stärkung der Position der Erzeuger ein, indem sie die Möglichkeit erhalten, ihre Produkte gemeinsam zu vermarkten. „Wir müssen die Vorschriften für Kooperationen und das Wettbewerbsrecht klar fassen, damit die Landwirte sich rechtlich abgesichert zusammenschließen können“, so der Hochschulprofessor und ehemalige Agrarminister der Niederlande.

Landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten bieten gerade mit Blick auf die hohe Jugendarbeitslosigkeit im globalen Süden großes Potenzial, doch die jungen Menschen kehren der Branche den Rücken – zu risikobehaftet, zu regelbelastet, zu wenig lukrativ, so die Direktorin des Internationalen Handelszentrums (ITC), Arancha González. „Wir müssen dafür sorgen, dass Landwirtschaft wieder cool ist“, lautete ihr Aufruf an ihre Mitstreiter. „Nichts ist so cool wie Rentabilität“, lieferte der Präsident des Weltbauernverbands (WFO), Theo de Jager, gleich das passende Rezept. Die Realität der kleinbäuerlichen Landwirtschaft sei davon jedoch zumindest in Afrika weit entfernt – mit durchschnittlichen Betriebsgrößen von unter einem Hektar, Maiserträgen von weniger als einer Tonne pro Hektar und einem Erlös von 0,50 US-Dollar am Tag. Was der Sektor brauche: Mechanisierung, Modernisierung, Kommerzialisierung.

Minister fordern nachhaltige und leistungsfähige Tierhaltung

Den politischen Höhepunkt der dreitägigen Veranstaltung bildete die 10. Berliner Agrarministerkonferenz – die weltweit größte ihrer Art. Landwirtschaftsministerinnen und -minister aus 69 Staaten sowie Vertreter der EU-Kommission und zahlreicher internationaler Organisationen waren auf Einladung von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt nach Berlin gekommen, um auf der Basis der vorangegangenen Diskussionen Eckpunkte für eine nachhaltige und leistungsfähige Tierhaltung festzuklopfen.

In ihrem Abschlusskommuniqué rufen die Regierungsvertreter ihre Amtskollegen und alle internationalen Organisationen zum Handeln auf. Sie sollen sich einsetzen für

   - die Gewährleistung der globalen Ernährungssicherung, unter 
     anderem durch eine effizientere und nachhaltige Erzeugung und 
     einen besseren Zugang zu tierischen Lebensmitteln;
   - die Verbesserung der Existenzgrundlage der Nutztierhalter, indem
     sie eine gewichtigere Stellung in den Wertschöpfungsketten 
     erhalten und Arbeitsbedingungen vorfinden, die den Normen der 
     Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) entsprechen;
   - den Schutz von Klima, Umwelt und Ressourcen, indem sie 
     ressourceneffiziente Agrarsysteme sowie den Wissensaustausch zur
     Reduzierung von Emissionen aus der Tierhaltung fördern;
   - die Verbesserung von Tiergesundheit und Tierwohl, unter anderem 
     durch einen besseren Zugang zu Veterinärmedizin und -beratung. 
     Einhellig fordern die Ministerinnen und Minister, die Entstehung
     von Antibiotikaresistenzen zu verhindern und hierfür gegen einen
     unnötigen Einsatz der Mittel in der Tiermast vorzugehen. 

Mit dem Kommuniqué verpflichten sich die Agrarministerinnen und -minister gleichzeitig, die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, die 2015 von der internationalen Staatengemeinschaft verabschiedet wurde, aktiv zu unterstützen. Zum Abschluss der Konferenz übergab Bundesminister Christian Schmidt das Kommuniqué an die Generaldirektorin der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE), Monique Eloit, und den Generaldirektor der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), José Graziano da Silva.

Das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) wird seit 2009 im Rahmen der Internationalen Grünen Woche veranstaltet. Auf der hochkarätigen Konferenz treffen sich Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt, um über zentrale Zukunftsfragen der globalen Landwirtschaft und Welternährung zu diskutieren. 135 der 199 Länder der Welt haben bereits am GFFA teilgenommen. In diesem Jahr stand die Konferenz unter dem Motto „Die Zukunft der tierischen Erzeugung gestalten – nachhaltig, verantwortungsbewusst, leistungsfähig“.

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Grüne Woche 2018: Abschluss 10. Global Forum for Food and Agriculture:
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Stephan Weil (SPD): Verantwortung auch unter schlechten Bedingungen übernehmen

Bonn (ots) – Stephan Weil (SPD) hat sich beim SPD-Parteitag in Bonn klar gegen Neuwahlen ausgesprochen. „Wir müssen uns schon fragen, sind wir bereit, auch dann Verantwortung zu übernehmen, wenn die Bedingungen, unter denen wir antreten, uns nun ganz und gar nicht gefallen. Die 20 Prozent, die wir bei den Bundestagswahlen erzielt haben, die waren für uns ein miserables Ergebnis. Gleichzeitig muss man aber auch nüchtern sagen: Scheitert die Regierungsbildung nach Jamaika ein zweites Mal, dann ist die Wahrscheinlichkeit von Neuwahlen ausgesprochen groß“, sagte der niedersächsische Ministerpräsident im Interview mit dem TV-Sender phoenix.

Die Bürger seien Stabilität in der Bundespolitik gewohnt. „Bis jetzt ist es noch immer so gewesen: Die Bürger haben gewählt, und anschließend hat die Politik auch eine Regierung gebildet. Ich möchte mir eigentlich nicht ausmalen, wie die Reaktion in der Wählerschaft sein wird, wenn gewissermaßen die Parteien gemeinsam – mit wenigen Ausnahmen – vor die Wählerschaft treten und sagen: ‚Sorry, wir haben das nicht geschafft, wir haben das nicht geregelt bekommen.'“, sagte Weil.

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Stephan Weil (SPD): Verantwortung auch unter schlechten Bedingungen übernehmen gesellschaft auto kaufen oder leasen

Andrea Nahles (SPD): „100 Prozent in allen Punkten werden schwierig“

Bonn (ots) – Andrea Nahles hat sich beim SPD-Parteitag in Bonn überrascht über den starken Widerstand gegen die Pläne zur Neuauflage der Großen Koalition mit der Union gezeigt: „Ich war mit dem Gefühl aus diesen Sondierungen heraus gegangen, wir haben etwas Gutes erreicht. Das ist in Teilen auch schlecht geredet worden, das können wir hoffentlich heute hier gemeinsam ein Stück weit realistischer darstellen“, sagte die Fraktionsvorsitzende dem TV-Sender phoenix. In der Europa-, Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik habe es große Verhandlungserfolge gegeben. „Wir haben nicht alles geschafft, das ist richtig. Aber wer hat uns denn dahin geschickt und hat gedacht, wir kommen mit 100 Prozent zurück? Das ist ja auch unrealistisch“, so Nahles weiter. Die Partei stehe nun vor einer wichtigen historischen Weggabelung. „Wir haben ein gutes Sondierungsergebnis, das die Handschrift der Sozialdemokraten trägt, und ich glaube, dass man auf der Basis gut regieren kann. Und man muss aber gleichzeitig auch die Erneuerung, die einem immer viele Kritiker anführen, leisten. Ich glaube, das liegt aber an uns selbst, ob wir es wirklich wollen, und nicht an der Großen Koalition“, so Nahles weiter. Sollten die Delegierten sich für Koalitionsverhandlungen entscheiden, gelte: „100 Prozent werden am Ende womöglich schwierig, und das sage ich auch vorher, das sage ich auch heute, und dann kann jede Delegierte und jeder Delegierte sich da eine Meinung bilden.“

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Andrea Nahles (SPD): „100 Prozent in allen Punkten werden schwierig“ ags

German Council of Shopping Center vergibt Europäischen Innovationspreis Handel gleich zweimal

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Gruppenbild mit allen Preisträgern, Laudatoren und GCSC-Verantwortlichen, unmittelbar nach der Verleihung in Frankfurt. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/63255 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/German… mehr

Frankfurt (ots)

   - "First Store by Alexa" und "Store2be" als Hauptgewinner, Media 
     Markt erhält Sonderpreis für Pilotstores 

Gleich zwei Preisträger haben den inzwischen 6. Europäischen Innovationspreis Handel des German Council of Shopping Centers erhalten, der traditionell in Frankfurt im Rahmen des alljährlichen Neujahrsempfangs des Verbandes verliehen wurde. Vor rund 250 anwesenden Mitgliedern freuten sich das Retail-Casting-Konzept „First store by Alexa“ sowie die Berliner Jungunternehmer von „store2be“, die digitale Verwaltung und Vermarktung von Mall- und Aktionsflächen anbietet, über die Auszeichnungen. Eine hochkarätig besetzte Jury ermittelte die Preisträger aus letztlich zehn Nominierungen.

Die beiden Sieger hatten am Ende die gleiche Punktzahl erhalten. „Alle 10 Kandidaten konnten mit einer echten Innovation aufwarten und bereits beachtliche Erfolge erzielen, was unsere Anerkennung und Wertschätzung verdient“, betonte Vorstandsvorsitzender Klaus Striebich.“ Außerdem verlieh der GCSC einen Sonderpreis an zwei Media Markt-Pilotstores in den Niederlanden und Belgien, die beide derzeit mit einer völlig neuartigen Gestaltung und Produktpräsentation für Aufsehen sorgen.

„First Store by Alexa“ ist ein ganz neues Wettbewerbskonzept für innovative Geschäftsideen im Bereich Retail. Die Vision von Sonae Sierra, Twenty One Media und Union Investment, den Betreibern des Alexa in Berlin, ist es, einen lebendigen, bunten und unverwechselbaren Handelsplatz zu schaffen.

Laudator und GCSC-Vorstandsmitglied Markus Trojansky: „Das neue Retail-Casting erreicht dies, in dem es einen Store mit bester Infrastruktur bietet – und das in einer Top-Location mitten in Berlin, im erfolgreichen Shopping-Center Alexa am Alexanderplatz. Gleichzeitig gelingt es den Betreibern mit diesem Wettbewerb in der Startup- und Newcomer-Szene im Bereich Retail als Innovationspartner wahrgenommen zu werden und schafft sich so einen Wettbewerbsvorsprung. Die eingereichten Konzepte wurden durch eine Fachjury und ein Public Voting bewertet. Der Gewinner HOLYMESH eröffnete im November ein völlig neues Konzept für den stationären Handel – den ersten Influencer-Store Deutschlands und ist damit schon jetzt äußerst erfolgreich.“

Der andere Sieger, „store2be“, bietet Eigentümern und Verwaltern von Handelsimmobilien zwei digitale Lösungen mit großem Mehrwert für die Branche. Im Kern der Lösungen steht die digitale Verwaltung und Vermarktung von Mall- und Aktionsflächen sowie Interims-Leerständen – mit dem Ziel, zusätzliche Einnahmen für Handelsimmobilien zu generieren und den Aufwand der Vermarktung zu reduzieren. In seiner Laudatio brachte Jurymitglied Stephan Jung, der CEO der InoventiQ Group, die Leistung auf den Punkt: „Wer heute Marken, Produkte oder Dienstleistungen erfolgreich vorstellen will, der muss zunehmend auf Kundendialog und Live Marketing setzen. store2be hat das frühzeitig erkannt und bietet mit seiner professionellen Buchungsplattform Flächen an Bahnhöfen, Flughäfen und Shopping-Centern in Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Kunden wie Neestle, Bahlsen, Drive Now oder Casio kommen so direkt und schnell zum Kunden. Das ist AirBNB für Handelsflächen und wird international immer stärker nachgefragt.“

Es gab aber noch einen weiteren Gewinner, denn ein Sonderpreis ging an die Media Markt-Pilotstores Eindhoven (NL) und Wilrijk (Belgien). Laudator Wolf-Jochen Schulte-Hillen: „Ich freue mich einen Händler zu würdigen, der die Zeichen der Zeit erkannt hat und mit seinem Konzept seine Kunden in den Mittelpunkt stellt. Einen, der es geschickt verstanden hat, die heute unabdingbaren digitalen Features in seinen Laden zu bringen und dem es gelang, Erlebnisse in seinem Laden zu vermitteln die nicht nur die Aufenthaltsdauer, sondern auch die Aufenthaltsqualität signifikant verbessern und der in seinem Ladenbau einige alte gelernte und jahrelang gelebten Elemente beibehalten hat, die für erfreuliche Frische sorgen.“

Die hochkarätig besetzte Jury aus Mitgliedern des GCSC musste ihre Entscheidung aus insgesamt zehn Nominierungen treffen.

Pressekontakt:

German Council of Shopping Centers e. V.
Ingmar Behrens, Leiter Public Affairs und Kommunikation
Ingmar@behrensundbehrens.de Mobil: +49 (0)171 5139 239
www.gcsc-innovationspreis.de

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Zur Freude vieler Chefs: Arbeitnehmer verschenken Milliarden! Beschäftigte verzichten auf bis zu 1,9 Mrd. Euro – und das Jahr für Jahr

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Beschäftigte verzichten auf bis zu 1,9 Mrd. Euro – und das Jahr für Jahr. Ein Arbeitnehmer erhält zu seinen vermögenswirksamen Leistungen vom Chef monatlich 26 Euro geschenkt und packt 24 Euro aus eigener Tasche dazu. Aufgrund eines Deutschland-Aktienfonds über VLsparen24.de entsteht aus dem… mehr

Berlin (ots) – Viele Arbeitgeber schenken ihren Angestellten Geld – und das Monat für Monat. Bei dem Geschenk handelt es sich um Vermögenswirksame Leistungen (VL). Je nach Arbeits- oder Tarifvertrag gibt es jährlich zwischen 79,80 Euro und 480 Euro auf das Gehalt obendrauf.

Ob aus Unwissenheit oder einfach nur aus Faulheit; viele Arbeitnehmer lassen das Geld vom Chef links liegen, laut Stiftung Warentest geschätzt rund 7 Mio. Beschäftigte. Bei einem VL-Mittelwert von monatlich 23 Euro kommen so 1.932 Mio. Euro zusammen, die von Arbeitnehmern Jahr für Jahr verschenkt werden.

Über VLsparen24.de kann jeder Arbeitnehmer seine VL einfach und rentabel anlegen. So ist es seit Weihnachten 2017 erstmals möglich, ein VL-Depot inklusive Fondssparplan rein online einzurichten. Und zwar ohne Abschlussgebühren und ohne Ausgabeaufschläge. Somit fließt der VL-Sparbetrag zu 100 % in einen VL-fähigen Investmentfonds. Dabei wird der Anlagebetrag sogar von einem Fondsmanager aktiv gemanagt.

Damit kommen sowohl renditeorientierte als auch preisbewusste Anleger beim Berliner Fondsdienstleister VLsparen24 auf ihre Kosten. Mit einem jährlichen Entgelt von nur 12 Euro lässt sich ein VL-Fondssparplan mit beispielsweise 50 Euro monatlich nirgendwo günstiger einrichten. Wie so aus eingesetzten 3.456 Euro nach 13 Jahren 14.045 Euro werden können, zeigt die Infografik mit Erläuterung auf www.vlsparen24.de/news.

VLsparen24.de ist ein Angebot der PROfinance GmbH (www.profinance.de). Gegründet 1997, bietet die Berliner Fondsplattform rentable Anlagen mit Investmentfonds für jedermann und stellt sich gegen Spekulationen mit Grundnahrungsmitteln (www.handle-fair.de).

Pressekontakt:

André Gaufer, Geschäftsführer
VLsparen24 by PROfinance GmbH
Giesensdorfer Str. 15 A
12207 Berlin
Tel.: 030 859550-0
agaufer@profinance.de
www.vlsparen24.de

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Neue „Lokalzeit“-Moderatorinnen in Aachen und Südwestfalen

Köln (ots) – Ab Montag, 22. Januar 2018, moderiert Jessica Bloem die „Lokalzeit Aachen“ und kurz darauf, am 1. Februar 2018, startet Janine Breuer-Kolo bei der „Lokalzeit Südwestfalen“ im WDR Fernsehen.

Jessica Bloem wird neue Moderatorin der "Lokalzeit aus Aachen" 

Jessica Bloem folgt auf Sonja Fuhrmann, die zur „Lokalzeit aus Bonn“ gewechselt ist. Die 36-Jährige freut sich auf ihren Einsatz: „Es ist eine schöne Aufgabe, die Lokalzeit zu moderieren. Ganz besonders reizt mich die Nähe zum Publikum, die wir im Regionalen haben. Wir sind ganz nah dran am Alltagsleben, an den schönen Momenten, den wichtigen Themen und an den Fragen unserer Zuschauer. Und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Aachener Studioteam.“

Blicke über regionale Grenzen sind Jessica Bloem als Journalistin und Moderatorin vertraut. Geboren ist sie 1981 in Haselünne im Emsland, aufgewachsen in der emsländischen Gemeinde Twist. Nach dem Studium in Osnabrück und dem Volontariat im Lokalradio in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen folgten Einsätze für den Westdeutschen Rundfunk und Radio Bremen. Sie arbeitete unter anderem als Reporterin und Sprecherin in der Nachrichtenredaktion der WDR-Welle 1LIVE.

Sie betreute als Online-Autorin die Webseite von Radio Bremen und arbeitete beim ARD-Multimedia-Format „Tageswebschau“ mit. Für das Fernsehen war sie als Moderatorin und Live-Reporterin des Regionalmagazins „buten un binnen“ von Radio Bremen im Einsatz. Aktuell moderiert Jessica Bloem regelmäßig für „Cosmo“, das internationale Radioformat von WDR und Radio Bremen, außerdem für die Hörfunkprogramme Bremen Eins und Bremen Zwei. Als Nachrichtenfrau ist sie in den News des Radioprogramms Bremen Vier zu hören. Jessica Bloem ist verheiratet und lebt in Lohne (Oldenburg) im Landkreis Vechta. Die „Lokalzeit aus Aachen“ wird neben Jessica Bloem weiter von Mareike Bokern und Ralf Raspe moderiert.

Janine Breuer-Kolo komplettiert das Moderationsteam der "Lokalzeit 
Südwestfalen" 

Ab Donnerstag, 1. Februar 2018, moderiert Janine Breuer-Kolo neben Michaela Padberg und Stefan Fuckert die „Lokalzeit Südwestfalen“ aus dem WDR-Studio Siegen. Von hier aus berichtet sie in der 30-minütigen Live-Sendung über das Neueste aus dem Sauer- und Siegerland, Wittgenstein und der Soester Börde.

Mit Siegen, wo sich das Studio der „Lokalzeit Südwestfalen“ befindet, ist Janine Breuer-Kolo schon lange verbunden. Hier studierte sie Anglistik, Wirtschaftswissenschaften und angewandte Sprachwissenschaften und startete ihre journalistische Laufbahn bei Radio Siegen, bevor sie ihr Volontariat bei Radio NRW absolvierte. Parallel zum Studium arbeitete Breuer-Kolo bereits für verschiedene Radiostationen als freie Moderatorin, Reporterin und Planerin. Nach Abschluss des Studiums hospitierte sie bei der Deutschen Welle sowie im ARD-Studio Washington und arbeitete in Redaktionen von ZDF und RTL West. Seit August 2016 ist Janine Breuer-Kolo für den WDR tätig.

Bevor sie jetzt zur Lokalzeit Südwestfalen wechselt, arbeitete sie im Radio als freie Mitarbeiterin und Autorin für WDR4 und als Reporterin für „Wunderschön“ im WDR Fernsehen. „Dass mir Leute ganz genau bei der Arbeit zugucken – daran muss ich mich beim Fernsehen erst gewöhnen“, gesteht Janine Breuer-Kolo mit Blick auf die anstehenden Live-Moderationen.

Sendehinweis: Die Lokalzeit aus dem jeweiligen WDR-Landesstudio läuft
Montag bis Freitag um 19.30 Uhr im WDR Fernsehen. 

Pressekontakt:

WDR-Pressedesk
Telefon 0221 220 7100
wdrpressedesk@wdr.de

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