Absage an Digitalministerium: „Die GroKo handelt grob fahrlässig“

Berlin (ots) – In der deutschen Wirtschaft formiert sich Unmut: Entgegen früherer Absichtserklärungen soll es unter der neu aufgelegten Großen Koalition nun doch keinen Digitalminister geben – obwohl Fachpolitiker von Union und SPD eine hochrangige Funktion in Sachen Digitalisierung immer wieder gefordert hatten. So hatte etwa der SPD-Digitalexperte Lars Klingbeil ein eigenes Ministerium angeregt, Kanzleramtschef Peter Altmaier beispielsweise mahnte zumindest einen Staatsminister für Digitalisierung an.

Nun allerdings soll alles beim Alten bleiben; die Aufgabenbeschreibung „Digitales“ ist weiterhin nur ein Zusatz im Verkehrsministerium, und das Thema verstreut sich wie gehabt auf Ressorts wie Wirtschaft, Bildung und Arbeit. Anders ausgedrückt: Statt die zukunftsweisende Entwicklung der Digitalisierung auch auf nationaler Ebene die erforderliche Bedeutung zuzuschreiben, beschränken sich die Bemühungen weiterhin auf Einzelmaßnahmen und verlieren sich im Klein-Klein.

Kritik an dieser Entscheidung kommt auch von Thomas Soltau, Vorstand der Berliner wallstreet:online capital AG, der die Petition „Gesucht: Digitalminister – Wir fordern die Parteivorsitzendenden auf, einen Digitalminister zu ernennen“ führender Wirtschaftsexperten unterstützt: „Es ist absolut unverständlich, dass trotz parteiübergreifendem Konsens nun doch keine Bündelung und zentrale Koordination des digitalen Ausbaus erfolgen soll. Deutschland verschenkt hier weitreichende Chancen und fällt im internationalen Vergleich noch weiter zurück.“ Zum Vergleich: In Ländern wie Frankreich, Großbritannien, Österreich und Polen sind bereits Digitalminister im Amt; China und die USA treiben die Digitalisierung schon allein aus Wettbewerbsgründen stark voran.

Doch nicht nur der zögerliche Breitbandausbau, die schlechte digitale Ausstattung von Schulen und Universitäten sowie die hoffnungslos veralteten Arbeitsabläufe in den Verwaltungen – für Soltau geht die Vernachlässigung des Themas sogar mit handfesten finanziellen Nachteilen breiter Bevölkerungsschichten einher: „Das Thema finanzielle Bildung wird weiterhin verschlafen, obwohl Experten seit Langem ein eigenes Schulfach fordern. Somit bleibt eigentlich nur die private Weiterbildung über das Internet – auch vor dem Hintergrund, dass Banken und Sparkassen immer mehr Filialen schließen und damit Beratungsangebote reduzieren. Der ganz normale Sparer, der sich keinen eigenen Vermögensverwalter leisten kann oder möchte, ist somit auf entsprechende Internetangebote angewiesen“, betont Soltau, der sich mit seinem Fondsvermittlungsservice „FondsDISCOUNT.de“ seit 18 Jahren erfolgreich am Markt positioniert.

„Wir stellen fest, dass die Bereitschaft, sich eigenständig kostengünstige Alternativen zur klassischen Hausbank zu suchen und dafür die finanziellen Entscheidungen selbst in die Hand zu nehmen, kontinuierlich wächst“, führt Soltau weiter aus. Dabei reiche der Kundenstamm von jungen Berufseinsteigern, die sich mit dem Thema Vermögenswirksame Leistungen oder Fondssparplänen befassen und noch nie eine Bankfiliale betreten haben bis hin zu erfahrenen Anlegern, die ihr Portfolio mit den angebotenen Kapitalanlagen erweitern.

Für Soltau, der mit seinem Unternehmen die Entwicklung hin zu mehr finanzieller Eigenständigkeit seit Jahren mit vorangetrieben hat, ist der Verzicht auf das Digitalministerium ein weitreichender Fehler. „Es ist schlicht nicht nachvollziehbar, dass hier längst überfällige Weichenstellungen versäumt werden. Dies wird sich über kurz oder lang auch in der deutschen Konjunktur bemerkbar machen. Noch befinden wir uns in einem wirtschaftlich komfortablen Umfeld mit steigenden Märkten – doch wer nicht in die digitalen Chancen und somit auch in die Bildung der Menschen investiert, handelt grob fahrlässig.“

Über die wallstreet:online capital AG

„Keine Beratung, beste Konditionen“, so das Motto der Berliner wallstreet:online capital AG. Die Gesellschaft bietet Selbstentscheidern bereits seit dem Jahr 2000 die Möglichkeit, Kapitalanlagen wie Investmentfonds und Sachwertbeteiligungen deutlich günstiger als bei Banken oder Sparkassen zu erwerben. Auch die über die Gesellschaft vermittelten Depots bei renommierten Partner-Depotbanken bieten attraktive Preisvorteile und richten sich an kostenbewusste Anleger.

Mit dem Internetservice www.fondsdiscount.de hat sich das Unternehmen zu einem der führenden Fondsvermittler im Internet entwickelt. Anleger finden auf der Internetseite alle Informationen, Unterlagen und darüber hinaus regelmäßig redaktionelle Marktberichte, Auswertungen sowie Interviews mit Fondsmanagern und Kapitalmarktexperten. Abgewickelt werden die Kundenanfragen vom Berliner Vertriebsteam. Jeder Kunde hat einen persönlichen Ansprechpartner, der bei Fragen kontaktiert werden kann. Inzwischen nutzen rund 25.000 Kunden den Service.

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